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Gleich hinter dem Belebungsbecken (im Hintergrund) ist der neue Aktivkohlefilter geschaltet. Mehrere dieser Pumpen sind regulär mit Platten abgedeckt, um Einträge von außen zu verhindern.

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Der direkte Vergleich macht deutlich: das Filtrat, das den Aktivkohlefilter durchlaufen hat (Ablauf Filter), ist erkennbar klarer als die Wasserprobe, die dem Filter zugeführt wird. Fotos: Stadt Rietberg.

Neue Technik filtert nun auch Medikamentenrückstände

Rietberg! Die zentrale Kläranlage in Rietberg reinigt das Abwasser jetzt noch gründlicher. Dank der Umrüstung auf eine neue Art der Filtration, können jetzt auch Rückstände von Medikamenten, oder bestimmten Haushaltschemikalien aus dem Abwasser herausgefiltert werden, bevor dieses gereinigt in die Ems geleitet wird. "Wir sind froh, dass unsere Kläranlage nun auf dem neuesten Stand der Technik ist", freut sich Betriebsleiter Dieter Nowak. Zumal die Umrüstung die Stadt Rietberg kaum finanziell belastet. Die sogenannte "Ertüchtigung" der städtischen Kläranlage, zur Beseitigung von Mikroschadstoffen, wird zu 70 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert, erklärt Diplom-Ingenieur Norbert Montag vom städtischen Abwasserbetrieb. Zumal Erfahrungen mit Umrüstungen ähnlicher Anlagen bisher kaum vorliegen.

Nach der mechanischen und der biologischen Reinigung, sowie der Schlammbehandlung, hat Rietbergs Zentral-Kläranlage mit der Mikroschadstoff-Filtration nun eine vierte Stufe. Bisher ist der Abbau von Pharmazeutika und Körperpflegemitteln gesetzlich noch nicht gefordert, "aber irgendwann wird es Vorschrift werden, auch diese strengeren pharmazeutischen Werte einzuhalten", ist Hubertus Schmidt überzeugt, der Leiter der Abteilung Tiefbau und Stadtentwässerung. "Wir reden hier über Daten, die früher gar nicht messbar waren", geht Matthias Setter, Fachbereichsleiter bauen, ins Detail. Doch mithilfe der fortschreitenden Mess- und Analysetechnik, kann man inzwischen auch diesen winzigen Spurenstoffen zu Leibe rücken, die überall im Abwasser vorkommen, wie man inzwischen festgestellt hat.

Großartige Neubauten waren an der Kläranlage gar nicht nötig. Auf dem Betriebsgelände an der Rottwiese ist lediglich die vorhandene Dyna-Sand-Filtration umgerüstet worden. Wenn jetzt nicht die Ertüchtigung gekommen wäre, hätte ohnehin ein Umbau angestanden, um die Anlage mit Filtersand weiterbetreiben zu können. Das hätte rund 100.000 Euro gekostet. Jetzt sind lediglich der Filtersand aus den zwei Filterbecken entfernt und die Einbauteile umgebaut worden. Stattdessen wurden 250 Kubikmeter Aktivkohle eingefüllt. Basierend auf Steinkohle ergibt dieses Filtermaterial die besten Werte. Das haben Versuche - ebenfalls in der Rietberger Kläranlage - mit mehreren Filtermaterialien schon im Vorfeld ergeben. Insgesamt sechs verfahrenstechnische Varianten für eine Spurenstoff-Elimination, sind auf der Kläranlage Rietberg hinsichtlich technischer Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit, untersucht worden. Auch diese Machbarkeitsstudie ist vom NRW-Umweltministerium gefördert worden.

Die gesamte Maßnahme kostet etwa 785.000 Euro. 70 Prozent davon trägt das Land NRW, so dass nur Kosten von rund 235.500 Euro für den Abwasserbetrieb der Stadt Rietberg verbleiben. Die können durch eine Reduzierung der Abwasserabgaben teilweise wieder ausgeglichen werden. In diesen Tagen wird die auf granulierte Aktivkohle umgerüstete Filtration in Betrieb genommen. Matthias Setter geht fest davon aus, dass der chemische Sauerstoffbedarf unter eine gewisse Grenze fällt: Wenn diese Werte eingehalten werden, fallen für die Stadt Rietberg künftig die Abwasserabgaben an das Land weg: Eine weitere Ersparnis von jährlich 30.000 Euro.

[Quelle: Stadt Rietberg]

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Das Ministerium für Klimaschutz,Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW (MKULNV) hat das Kompetenzzentrum Mikroschadstoffe ins Leben gerufen, um den nationalen und internationalen Erfahrungsaustausch zu fördern, Kompetenzen sowie vorhandenes Wissen zu bündeln und einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Das Kompetenzzentrum Mikroschadstoffe.NRW bildet das Dach für die Einbindung der Kompetenzen aus Wissenschaft, Kommunen und Wirtschaft. Das Ministerium für Klimaschutz,Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW (MKULNV) hat das Kompetenzzentrum Mikroschadstoffe ins Leben gerufen, um den nationalen und internationalen Erfahrungsaustausch zu fördern, Kompetenzen sowie vorhandenes Wissen zu bündeln und einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Das Kompetenzzentrum Mikroschadstoffe.NRW bildet das Dach für die Einbindung der Kompetenzen aus Wissenschaft, Kommunen und Wirtschaft.

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Nordic Water kauft Sobye Miljöfilter

Nordic Water Products AB hat am 29. Februar alle Anteile an der norwegischen Firma Søbye Miljöfilter AS erworben. Sobye Miljöfilter, etwas außerhalb von Bergen in Norwegen gelegen, hat seit mehr als 25 Jahren seine Bandfilter weiter entwickelt mit dem Schwerpunkt auf kommunale und industrielle Anwendungen. Bandfilter werden in Norwegen sowohl als Ersatz für traditionelle Vorklärbecken, als auch als einziges Filter in primären Behandlungsanlagen eingesetzt, mit dem Vorteil mehr als 50% Reduktion der AFS und 20% Reduktion des BSB zu erreichen. Es wird auch in industriellen Anwendungen sowie als Rechen in MBR-Behandlungsanlagen eingesetzt. Das Interesse an der Verwendung von Mikro-Screening anstelle oder als Ergänzung zu traditionellen Erstbehandlung wächst weltweit sehr schnell. In Norwegen, wo diese Technologie seit den letzten 25 Jahren entwickelt wurde, hat es enorme Einsparungen bei den Investitionskosten und Platzbedarf gezeigt. Mit dem Erwerb von Sobye wird Nordic Water nicht nur Technologie, sondern das Anwendungswissen, Erfahrungen und Referenzen gewinnen, um diese Technologie international zu nutzen. Das Bandfilter ergänzt Nordic Waters Mikrofiltrationstechnologie Dynadisc und Dynadrum und wird ein einzigartiges Angebotsportfolio an unsere Kunden darstellen. Lesen Sie hier weiter: http.//www.sobyefilter.no